Offener Brief an Bürgermeister Saxe/Lübeck
Hansestadt Lübeck
Der Bürgermeister
Bernd Saxe
Hamburg, 15.2.2012
Offener Brief
an
- den Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Herrn Bernd Saxe
- die Mitglieder der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck
cc. IHK Lübeck
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!
Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder der Lübecker Bürgerschaft!
Ohne jede öffentliche Information, geschweige denn Debatte im Vorfeld, und ohne die betroffenen Kreise in Wirtschaft und Öffentlichkeit auch nur anzuhören, hat die Lübecker Bürgerschaft klammheimlich eine Bettenabgabe beschlossen. Die 5-prozentige Abgabe auf Übernachtungsumsätze soll für Hotels ebenso wie für Ferienhäuser und Ferienwohnungen gelten. Damit belastet die Hansestadt nicht nur den ohnehin sensiblen Tourismus in der Region, sondern brüskiert auch Investoren und die einheimische Tourismuswirtschaft.
Deswegen fordern viele Hauseigentümer, Hoteliers und touristische Partner ebenso wie die Industrie- und Handelskammer, den Beschluss der Bürgerschaft vom 24. November 2011 umgehend auszusetzen. Anstatt solche bürokratischen Hürden aufzubauen, wäre Lübeck besser beraten, die Tür offenzuhalten für neue Initiativen zur Förderung des Tourismus.
Schließlich blicken wir alle – Bürger, Politik und Tourismus-Wirtschaft – auf eine äußerst positive Entwicklung zurück:
- Bis 2005 gingen Urlauberzahlen und Tourismus-Umsätze gefährlich zurück. Aber es gelang, diesen Trend umzukehren.
- Mit Hilfe neuer Investoren konnten wegweisende Projekte entwickelt und realisiert werden.
- Der Tourismus blüht seitdem insgesamt auf – nicht zuletzt durch das Engagement auf dem Priwall, an dem sich auch NOVASOL beteiligt hat.
- Dies hat die Übernachtungszahlen wieder wachsen lassen und der Stadt erhebliche neue Einnahmen gebracht.
- Arbeitsplätze konnten gesichert und neue geschaffen werden, was unter anderem auf die wieder deutlich steigenden Besucherzahlen aus Holland und Skandinavien zurückzuführen ist.
Auf all das können wir stolz sein. Wir müssen das Erreichte aber auch bewahren. Und wir müssen den Erfolg weiter ausbauen. Das Schröpfen unserer neuen Gäste wäre der kurzsichtige und falsche Weg!
Nach der Preiserhöhung bei der Priwall-Fähre und der Anhebung der Kurtaxe jetzt auch noch eine “Matratzenmaut” – durch jede zusätzliche Belastung unserer Gäste wird der touristische Standort Lübeck/Travemünde weniger attraktiv. Investoren und Veranstaltern, die den Erfolg im Fremdenverkehr maßgeblich mitgefördert haben, fühlen sich ausgenutzt und verschreckt. Erschwerend kommt die Wirkung auf künftige Besucher hinzu: Kein Tourist findet es sympathisch, wenn er eine Sonderabgabe nach der anderen auferlegt bekommt. Wenn “typisch lübsch” künftig als “typisch geldgierig” verstanden wird, ist mehr kaputt gegangen als nur das ehrliche Kaufmanns-Image, von dem die Stadt bis heute profitiert.
Wir appellieren an die Politik und die Parteien der Hansestadt, den Protest der Industrie- und Handelskammer ernst zu nehmen und den Bürgerschaftsbeschluss in Sachen Übernachtungssteuer zu überdenken. Lassen Sie uns zurückfinden zum Dialog zwischen Wirtschaft und Politik! Es gibt bessere Wege als einen Logis-Ablass, um den Haushalt der Stadt zu sanieren – nämlich, indem wir neues Wachstum für den Tourismus in Lübeck und Travemünde schaffen. Die Nachfrage ist da!
Als nächsten Schritt erwarten wir ein ernst gemeintes Gesprächsangebot seitens der Verantwortlichen in Rathaus und Bürgerschaft. Nur so kann das gestörte Zusammenspiel aller Kräfte in der Tourismusregion Lübeck/Travemünde wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Bernd Muckenschnabel
Gegen Dänemark Boykottaufrufe
Gegen Dänemark Boykottaufrufe des hessischen Europaministers
Stellungnahme von Bernd Muckenschnabel Aufsichtratsvorsitzender NOVASOL AS
Der hessische Europaminister schlägt allen Ernstes einen „Urlauber-Boykott“ gegen Dänemark vor. Das ist der Höhepunkt einer Kampagne gegen den Beschluss eines demokratischen Nachbarlandes die Grenzkontrollen zu verstärken, um die Sicherheit; Freiheit und Gastfreundschaft zu sichern. Als größter dänischer Ferienhausanbieter können wir einen derartigen Aufruf nicht akzeptieren. Dieser Aufruf basiert auf eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Dänemark hat ausdrücklich versichert, dass deutsche Urlauber nicht von diesen Maßnahmen betroffen sein werden. Es wird keine neuen Grenzschranken geben, keine Visumpflicht, sondern lediglich Stichproben und elektronische Kontrollen, die sich gegen kriminelle Aktivitäten richten. Dänemarkurlauber werden dadurch nicht berührt werden. Auf Anfrage haben dänische Regierungsstellen dies ausdrücklich gegenüber Novasol in Kopenhagen versichert.
Im Gegenteil: Dänemark ist schon seit Jahrzehnten das sicherste Urlaubsland Europas! Deutsche Familien reisen nach Dänemark weil sie hier ihren Urlaub in völliger Sicherheit erleben können. Unsere Ferienhäuser haben nicht einmal einen Zaun, weil Kriminalität wie sie in anderen Ländern leider zugenommen hat, in Dänemark fast unbekannt ist. Dänemark ist zudem eines der tolerantesten und freiesten Länder der Welt. Um diese Situation zu sichern, um die viele Bürger in Deutschland Dänemark beneiden, hat die dänische Regierung beschlossen eben diese Grenzkontrollen einzuführen. Durch derartige Aufrufe wird wirtschaftlicher Schaden verursacht und Stimmungen gegen unser Nachbarland erzeugt. Das kann weder den deutsch-dänischen noch den europäischen Interessen dienen.
NOVASOL übernimmt das Ferienhausangebot des niederländischen Anbieters AVAC
Mit sofortigem Datum hat NOVASOL die Ferienhausangebote des niederländischen Ferienhausanbieters AVAC übernommen und gleichzeitig eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich Rekrutierung, Service und Verkauf für die Region Noord- Holland und Friesland getroffen.
Das Angebot von AVAC umfasst ca. 700 Objekte in Holland und Zentraleuropa. Diese 700 Ferienhausangebote werden in das Angebot von NOVASOL überführt. NOVASOL wird dadurch insgesamt 28.700 Ferienhausangebote noch für die Saison 2011 präsentieren können.
In nur wenigen Wochen werden AVAC und NOVASOL einen gemeinsamen Katalog mit insgesamt über 1.000 Ferienhäusern für den deutschen, holländischen und belgischen Markt präsentieren können. AVAC ist als niederländischer Ferienhausvermittler mit einer langen Tradition und exzellentem lokalen Service bekannt. Durch die zukünftige Kooperation mit NOVASOL wird es möglich sein, die Stärken beider Unternehmen weiter zu entwickeln.
Den Gästen von NOVASOL und AVAC wird ein noch breiteres Angebot und ein noch besserer Service angeboten werden. Nach der Übernahme des Angelanbieters „ElchFerien“ in Deutschland ist dies die zweite Übernahme eines Ferienhausangebotes in diesem Jahr. NOVASOL stärkt damit zugleich seine Position als führender Ferienhausanbieter Europas und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen von AVAC.
Urlaub ist Familiensache
Im Touristik Blog auf www.fvw.de schrieb Klaus Hildebrand „4. Meine Lieblingsmeldung auf fvw.de heute handelt von Novasol: Eltern in spe winkt ein Freiaufenthalt, wenn sie ihr Kind in einem Novasol-Ferienhaus in Dänemark gezeugt haben. Diese Marketingaktion kann teuer werden, liebes Novasol-Team: Viele Ferienhäuser an den dänischen Küsten sind recht einsam gelegen, und in den vergangenen Wochen hat es viel geregnet.“
Darauf hat Bernd Muckenschnabel folgendes geantwortet:
“Lieber Klaus Hildebrand,
es freut mich sehr, dass unsere jüngste Aktion ihre Aufmerksamkeit gefunden hat. Ich muss jedoch ihre Meldung etwas korrigieren: Unser Angebot an kommende Eltern gilt nicht nur den einsamen dänischen Ferienhäusern, sondern allen 28.000 Ferienhäusern von NOVASOL in ganz Europa.
Bei der bisherigen demographischen Entwicklung mache ich mir trotzdem wenig Gedanken über das finanzielle Risiko. Wenn es in Deutschland nicht endlich gelingt diesen Trend rückgängig zu machen - dann Gnade uns Gott. NOVASOL lebt von Familien! Die Touristik lebt auch nicht nur von “wellness-singles” und Cluburlaub. Familien fehlen in den Reisebüros - das lese ich Jahr für Jahr so lange ich die FVW lese. Auch die Regierungen ändern nichts - und produzieren offenbar kontraproduktive Regierungsbeschlüsse die viel Steuergeld kosten aber nichts bringen.
Ich finde das auch private Initiativen notwendig sind. Insofern verdient auch die neue NOVASOL-Initiative - man mag über sie lächeln - Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Übrigens: Für jeden der an unseren “Wettbewerb” teilnehmen möchte, empfehle ich besonders eine romantische NOVASOL-Villa in Italien oder ein völlig einsames Ferienhaus in den schwedischen Wäldern.”
Von Haus aus schöne Ferien seit 1968
Fünf Fragen an Bernd Muckenschnabel, den Aufsichtsratsvorsitzenden von NOVASOL. Der Bericht einer Erfolgsgeschichte mit skandinavischen Wurzeln. 
Redaktion (NOVASOL Inspiration Katalog): „Herr Muckenschnabel, erzählen Sie uns etwas über die NOVASOL-Geschichte!“
Bernd Muckenschnabel: „NOVASOL wurde 1968 in Kopenhagen in einem kleinen Kellerbüro gegründet und ist über die Jahre zum größten Ferienhausanbieter Europas gewachsen. Aus einer One-man-Show wurde ein internationales Unternehmen mit Niederlassungen in vielen europäischen Ländern, zahlreichen Servicebüros in beliebten europäischen Feriengebieten sowie mehreren hundert tüchtigen und engagierten Mitarbeitern. Wir haben aber niemals unsere skandinavischen Wurzeln aus den Augen verloren, bei NOVASOL sind alle Mitarbeiter per ‚DU‘ – eben typisch skandinavisch. Ich glaube sogar, dass wir durch diese Kombination von Service, Innovation, skandinavischen ‚Wurzeln’ und Internationalität eine ganz eigene ‚NOVASOL-Kultur’ geschaffen haben, die zur treibenden Kraft unseres Erfolges geworden ist.“
Redaktion: „Was zeichnet NOVASOL besonders aus?“
Bernd Muckenschnabel: „NOVASOL unterscheidet sich von anderen Ferienhausanbietern dadurch, dass alle Verträge ausschließlich direkt mit dem jeweiligen Hauseigentümer abgeschlossen werden, wir also ohne “Zwischenhändler” arbeiten. Jedes Haus wird von uns persönlich besucht. In vielen Ländern entwickeln wir zusammen mit den Hauseigentümern zudem zusätzliche Konzepte, um einen ganz besonderen Wert für unsere Gäste zu schaffen, der den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Wir wissen also, wovon wir sprechen. Hierdurch können wir eine Top-Qualität sowie einen besseren und persönlicheren Service bieten, eben glaubwürdig sein. Durch diesen engen Kontakt zu den Hauseigentümern sind wir den Wettbewerbern und vor allem all den undefinierbaren ‚Internet-Sammelsurium-Portalen’ häufig einen Schritt voraus, wie bei der Entwicklung neuer Haustypen, z.B. unseren Badeland-Häusern.“
Redaktion: „Wie erklären Sie sich diesen Erfolg?“
Bernd Muckenschnabel: „Dieser Erfolg wäre nicht denkbar ohne qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unsere ‚Mission’ in ganz Europa umsetzen. Wir achten sehr darauf, dass unsere Mitarbeiter unter den besten Bedingungen arbeiten, denn sonst könnte das Unternehmen den großen Anforderungen und Erwartungen gar nicht gerecht werden. Und natürlich ist auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Ferienhauseigentümern ungemein wichtig. Denn nur gemeinsam können wir die Qualität der Feriendomizile verbessern und sie damit kontinuierlich den gestiegenen Ansprüchen unserer Kunden anpassen.“ 
Redaktion: „Haben Sie einen Leitsatz?“
Bernd Muckenschnabel: „Dies alles ist nur möglich durch Glaubwürdigkeit und harte, zielgerichtete Arbeit nach dem Prinzip „Wir halten unser Versprechen – und am liebsten ein bisschen mehr.“ Redaktion: „Das letzte Wort gehört Ihnen, was möchten Sie Ihren Gästen und denen, die es werden sollen, sagen?“ Bernd Muckenschnabel: „Ein wichtiger Bestandteil unserer ‚Mission’ ist, unseren Gästen einen Urlaub in einer privaten Atmosphäre zu vermitteln – eben nicht das, was man unter Massentourismus versteht. Stattdessen hoffen wir, dass unsere Gäste zusätzlich ein Stückchen Authentizität der Natur, Kultur und Landschaft ihres Urlaubslandes erleben. Unsere privaten Ferienhäuser und das Leben in diesen Domizilen ist ein Teil dieser ganz speziellen Authentizität.“
FeWo-Direkt - ein Ferienhausportal der besonderern Art
Von den „Anzeigen-Friedhöfen“ der Zeitungen zu den neuen „Anzeigen-Friedhöfen des Internet“.
„FeWo-Direkt“ (in den USA home away genannt) – ein Ferienhausportal besonderer Art - versucht unbedingt die übrigen Ferienhausanbieter als eine Art „Schmarotzer“ darzustellen, die nur die Preise für den Ferienhausurlaub verteuern. So hatten sie bereits vor geraumer Zeit auch NOVASOL namentlich versucht in ein schlechtes Licht zu rücken. In einer der jüngsten Pressemitteilungen wird versucht einfach das FeWo-Direkt Portal mit den anderen Portalen zu vergleichen, um zu dem Ergebnis zu kommen, dass Fewo-direkt viel preisgünstiger ist.
Das können wir natürlich nicht auf uns beruhen lassen. Ich bitte um Verständnis, wenn ich hier etwas deutlich werden muss. Also: Verteuert NOVASOL nur den Preis für ein Ferienhausurlaub?
Nun wenn man davon absieht, dass NOVASOL jedes Haus (zur Zeit liegen wir bei ca. 28.000 Ferienhäuser in ganz Europa) selber inspiziert, kategorisiert, standardisiert, den Hauseigentümer persönlich berät, damit das Haus den Ansprüchen der modernen Urlauber entspricht, das Objekt fotografiert, Kataloge druckt und in über einem dutzend Länder und Sprachen vertreibt, die Reisebüroexpedienten informiert und ausbildet, damit sie ein Ferienhaus fachgerecht anbieten können, das Ferienhaus versichert, so dass der Hauseigentümer trotzdem sein Geld bekommt, selbst wenn der Gast verhindert ist, Wegbeschreibungen erstellt, in jedem Land hilfsbereit auch an Samstagen und Sonntagen für den Gast und Haueigentümer da ist, um in Problemfällen hilfreich zur Hand zu sein, Extrabestellungen weiter zu vermitteln, die Mieteinnahmen pünktlich vor Anreise der Gäste an den Hauseigentümer zu überweisen und eventuelle Reklamationen ordnungsgemäß zu bearbeiten – wenn man von all dem absieht, dann könnte man nur zu einer solchen Einschätzung kommen, wenn man also absolut keine Ahnung von unserer Arbeit hat.
Wir wollen hier nur am Rande anmerken, dass wir natürlich – wie auch FeWo-Direkt die Ferienhäuser ins Internet setzen und buchbar in allen Sprachen und Währungen machen. Genauso wie FeWo-Direkt – nur mit dem kleinen Unterschied, dass wir nichts dafür verlangen – FeWo-Direkt aber sich diese kleine Arbeit ordentlich von den Haueigentümern bezahlen lässt.
Ach ja – wir wollen auch nicht vergessen, dass NOVASOL in allen Ländern mit eigenen Personal vertreten ist, die wirklich etwas von unserem Gewerbe verstehen und die juristischen und sonstigen Bestimmungen des Landes natürlich einhalten.
Zu guter Letzt sei auch bemerkt, dass NOVASOL bei über 11.0000 Ferienhäusern selbst die Schlüsselübergabe durchführt, die Endreinigung sichert, die Kontrolle bei jeder An- und Abreise, sowie auch die Verbrauchskosten abrechnet und die Gäste in die Häuser einweist.
Von all dem weiß und kann FeWo-Direkt eigentlich gar nichts. Fewo-direkt ist ein ganz einfaches Portal in dem man seine Annonce gegen Bezahlung abgibt. Wie früher die Zeitungen mit ihren „Anzeigenfriedhöfen“ ist FeWo-Direkt heute ein „Internet-Anzeigen-Friedhof“.
Viele Hauseigentümer wollen solch ein Portal nutzen und dafür Geld zahlen. Dafür müssen sie auch alle anderen Arbeiten und Kosten leisten, die sonst wir bei NOVASOL leisten. Das ist in Ordnung. Nur darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen oder besser einen Apfel der oben noch am Baum hängt mit einer Birne die sogar schon gepflückt und geschält ist. (Und natürlich soll der Gärtner und Erntehelfer am besten gratis arbeiten, denn die Birnen wachsen sich ja sowieso von allein). NOVASOL hat in der Hochsaison bis zu 1.500 Mitarbeiter in ganz Europa angestellt. Fewo-direkt hat außer Internetmitarbeiter rein gar keinen Service anzubieten.
Es gibt schon eine Menge Hauseigentümer und Gäste die ihre Erfahrungen mit FeWo-direkt gemacht haben und nicht mehr auf Bauernfängerei hereinfallen.
Im Grunde spekuliert FeWo-Direkt ganz einfach auf solche naiven Gedankengänge, dass man alles nur ins Internet stellt und alles läuft automatisch und von allein, faktisch kostenlos. Das Internet hat zwar vieles einfacher gemacht, es ist aber nur ein reines Kommunikationsinstrument. Die Arbeit muss weiterhin getätigt werden. Wer das vergisst, der kann übel auf alle möglichen Tricks hereinfallen – auch wenn er dafür ein bisschen weniger gezahlt hat.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Muckenschnabel
Merkwürdige Erkenntnisse einer sog. „Ferienhausanalyse“
Von FeWo-direkt wurden schon mehrmals „Analysen“ verbreitet, die bei mir Erstaunen ausgelöst haben…
Wissbegierig lese ich eigentlich alles was mir auf den Tisch kommt und insbesondere was mit dem Thema Ferienhaus zu tun hat. Von FeWo-direkt wurden schon mehrmals „Analysen“ verbreitet, die bei mir Erstaunen ausgelöst haben. Jetzt kam eine neue Analyse auf dem Markt, erstellt von der Vacation Villas International GmbH.
Vieles ist dabei durchaus von Interesse. Das meiste dagegen sind Allgemeinplätze, die praktisch jeder kennt. Aber einige Dinge lassen doch aufhorchen:
Von 2006 bis 2008 ist der Anteil der Ferienhausgäste die Haushalts-Nettoeinkünfte von 4.000 Euro haben, von 14,4% auf 18,9% gestiegen. Das ist ein Plus von 31,3%! Eine solche dramatische Steigerung bedarf wohl einer Erklärung oder sind die Einkünfte der Deutschen in 2 Jahren so stark gestiegen? Laut offizieller Statistik stagnieren die Einkünfte eher, als dass sie steigen.
„Die Nordsee erlebt einen Abwärtstrend“. Davon verspüren wir glücklicher Weise bei NOVASOL nichts.
Der „Urlaub mit Haustieren ist rückläufig“. Er soll laut dieser sogenannten Analyse mit ganzen 30% in einem Jahr gefallen sein? Gibt es etwa weniger Haustiere in Deutschland? Ganz im Gegenteil. Diese Behauptung hält nicht der geringsten Untersuchung stand; ist gelinde gesagt Nonsens. NOVASOL hat sogar in seinen Buchungen eine deutliche Steigerung bei Ferienhäusern, die das Haustier zulassen. Ein haustierfreundlicher Hauseigentümer bei NOVASOL bekommt mindestens 2 – 2,5 Wochen mehr Belegung.
Ferienhaus oder Ferienwohnung? Stellt die Analyse als Frage. Uns siehe da, ist die Nachfrage für Ferienwohnungen seit 2005 um sage und schreibe mit über 100% gestiegen! (von 18,6% auf 44,6%). Solch einen Unsinn im Mantel einer „Analyse“ bzw. wissenschaftlicher Erkenntnisse hat die Welt noch nicht gesehen! Jeder weiß, dass Ferienhäuser in Deutschland Mangelware sind und es ein Überangebot an kleinen Ferienwohnungen gibt. Faktisch liegt hier sogar eines der entscheidenden Probleme für die weitere Entwicklung des Deutschland-Tourismus.
Warum aber verzapft diese Analyse derartige Thesen? Soll es noch mehr Hauseigentümer dazu verlocken sich bei FeWo-direkt anzumelden (und natürlich dafür kräftig zu zahlen, in der Hoffnung, dass sie eine gute Vermietung bekommen?) Geht es nicht darum Wissen zu vermitteln für die Hauseigentümer? Oder geht darum unter dem Mantel der Analyse Hauseigentümer zu werben, damit sie sich bei FeWo-direkt anmelden und dafür bezahlen. Das aber ist keine Analyse. Ist das ist mehr Bauernfängerei - falsche Informationen gemischt mit allerhand bekanntem Wissen, um einfach Hauseigentümer zu werben? Es kann aber auch sein, dass die mit Fewo-direkt ermittelten Daten einfach nicht repräsentativ sind und waren? Irgendetwas stimmt jedenfalls bei diesen ganzen sogenannten Analysen nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Muckenschnabel
Erfahrungen aus der englischen Ferienhausbranche
Unser monatliches Business Review Meeting wurde mit unseren Kollegen von „Holiday Cottage Group“ zusammengelegt, um gegenseitig voneinander zu lernen.
Das Meeting fand in Earby, der Zentrale unserer englischen Kollegen in Mittelengland, statt. Bei dieser Gelegenheit präsentierten unsere Kollegen für Jan Haapanen, Klaus Melchior und für mich eine kleine Rundtour durch das Gebiet von „Yourkshire dale“ nur ca. 1-2 Stunden von Manchester entfernt. Hier konnten wir uns einen Eindruck vom englischen Ferienhausprodukt machen.
Was mir sofort aufgefallen ist, ist die große Konzentration des Ferienhaustourismus auf dem Lande. Während in Ländern wie Dänemark, Deutschland oder in Holland der Tourismus entweder an der Küste oder im Winter in den Bergen konzentriert ist, so zieht es den englischen Urlauber aufs Land.
Wundervolle milde Landschaften mit Tälern und kleinen Wasserläufen, nur unterbrochen von friedlichen Schafherden und dazwischen alte Farmhäuser, Villen oder Wohnhäuser in grau oder hellen Sand- und Natursteinen erbaut – einfach das England des 17. Jahrhunderts wie es im Bilderbuche steht.
Der perfekte Kontrast zu den hektischen Metropolen, die ein wildes durcheinander bieten. In den riesigen Städten Englands findet man auch all das was alle Städte der Welt bieten: Von den Glaswolkenkratzern bis zu den Markenartiklern.
Das Ferienhausprodukt auf dem Lande dagegen bildet einen enormen Kontrast – in gewisser Weise die heile britische Welt wie wir sie aus den Romanen und Filmen über Rosamunde Pilcher, Miss Marple oder Kommissar Barneby kennen.
Wir hatten nur die Gelegenheit 2 Häuser anzuschauen, aber sie machten auf uns einen starken Eindruck. Die perfekte Paarung vom traditionellen englischen Stil mit modernstem Komfort und stets gepflegte typisch englische Gärten.
Früher waren dies Zentren der Textilindustrie und der industriellen Landwirtschaft. Nach dem Verfall der englischen Textilindustrie haben sich über Jahrzehnte neue Formen der Wirtschaftsführung gebildet. Die Farmer haben zur Ergänzung ihrer Einkünfte Ferienhäuser für Urlauber ausgebaut.
So konnten sie schließlich überleben und haben eine neuartige Kulturlandschaft entwickelt. Das Zentrum dieser Metamorphose bildet das Ferienhausprodukt.
Ich finde, dass die englische Geschichte viele interessante Anhaltspunkte auch für andere Länder liefert, deren Potenzial noch lange nicht ausgereizt ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernd Muckenschnabel
„Go East!” - Tourismuskonferenz in Berlin
Als einzigen Ferienhausanbieter wurde zum ersten Mal zur Tourismuskonferenz für Ostdeutschland auch NOVASOL eingeladen.
Der deutsche Minister für Verkehr und die Entwicklung Ostdeutschlands hatte das gesamte Management der Touristik in Ost- und Westdeutschland zu einer Konferenz eingeladen. Als einzigen Ferienhausanbieter wurde dazu, zum ersten Mal, auch NOVASOL eingeladen.
Ziel der Konferenz war es Wege zu finden, um in der Zeit der Krise ausländische Urlauber nach Ostdeutschland zu bringen. Manchmal kommt mir dabei der Gedanke, dass diese Initiative mit dem Wahlkampf für die Bundestagswahlen zu tun hat. Aber die Stoßrichtung dieser Konferenz war richtig und gut. Ostdeutschland bekommt blühende Landschaften. Der Anteil ausländischer Touristen liegt immer noch bei ca. 50% von den Urlaubern, die man in Westdeutschland hat. Hier ist Platz für viel Innovation.
Interessant waren die Vorträge z.B. von Professor Feige. Er hat analysiert, dass ausländische Urlauber weniger an den klassischen Badeurlaub interessiert sind. Sie suchen mehr das Land im innern. Sie möchten das Hinterland entdecken. Viele suchen Ferienhäuser in Feriendörfern.
Er zeigte aber auch, dass Ostdeutschland schon heute Westdeutschland in Bezug auf Qualität, Gastronomie und Erlebniswert eingeholt hat. Als Beispiel nannte er u. a. Tropical Islands.
In der Pause las ich zufällig das Interview des SPIEGELS mit der ehemaligen ostdeutschen Schriftstellerin Monika Maron. Sie wurde vor ca. 35 Jahren bekannt, weil sie die völlige Zerstörung der Umwelt in der thüringischen Stadt Bitterfeld bekannt machte. Der Ort wurde durch Chemie und Braunkohlewerke derart verdreckt, dass die Menschen fast daran erstickten. Bis heute ist der Name Bitterfeld negativ behaftet. Monika Maron wurde damals in der DDR für das bekannt machen dieser Informationen verfolgt.
Jetzt war sie wieder in Bitterfeld und wurde derart positiv überrascht, dass sie ein neues Buch darüber geschrieben hat. Dieser Ort hat heute einen Vorbildcharakter und ist zum Standort der größten europäischen Solarentwicklungsfirmen geworden.
Ein typisches Beispiel, wie innerhalb nur einer Generation sich ganze Landschaften und Städte völlig verwandeln und es niemanden erreicht. Bis auf wenige Orte ist Ostdeutschland weiter ein „unbekanntes Land“ mit viel Entwicklungspotenzial.
Doch das Problem ist heute anders gelagert. Heute erstickt die Entwicklung von neuen touristischen Projekten nicht mehr an der veralteten Industrie und Umweltverschmutzung, sondern an der alten und neuen Staatsbürokratie. Aber eben die Vertreter dieser „neuen touristischen Staatsbürokratie“ waren alle dort in Berlin versammelt und haben sich selber gefeiert.
Die Probleme der Hauseigentümer, der vielen Initiativen, die etwas Neues entwickeln, kamen dort leider nicht zur Sprache.
· Ostdeutschland hat weiter eine geringe Auslastung bei Unterkünften.
· Ostdeutschland fehlen ausländische Touristen und westdeutsche Urlauber.
· Auf den ausländischen Märkten ist Ostdeutschland kaum vertreten. Wenn NOVASOL mit den offiziellen Ämtern die Kooperation sucht, gibt es kaum Kooperationsbereitschaft.
· Die demografische Entwicklung verbleibt weiter negativ.
Aber weder NOVASOL noch die vielen Initiativen in Ostdeutschland lassen sich davon abschrecken. Neue Wege müssen gefunden werden! Die Konferenz hat zwar eine Debatte dazu angestoßen, doch bleibt alles noch sehr an der Oberfläche – es wird vor dem Wahlkampf noch mal auf die Pauke gehauen.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernd Muckenschnabel
Ferienhausurlaub bei NOVASOL - Ein Kundenbrief
Im Internet sieht immer Alles klinisch einfach aus. Selbst der Ferienhausurlaub. In Wahrheit sieht die Ferienhauswelt ganz anders aus.
Wie es einem Urlauber ergehen kann, und was unsere Mitarbeiter von NOVASOL unternehmen, damit sich der Kunde wohl fühlt, kann man am nachfolgenden Schreiben entnehmen.
„Sehr geehrte Damen und Herren,
in den Osterferien diesen Jahres waren wir wieder in Dänemark (Bjerregaard) in einem Ihrer schönen Häuser. Nach 14 stündiger Fahrt kamen wir in einem warmen, sauberen Haus an und konnten uns somit gleich wohl fühlen. Leider hatten wir von einem anderen Urlauber noch einen Schlüssel in unserem Umschlag, aber eh wir uns richtig gesetzt hatten, kam schon einer Ihrer netten Mitarbeiter und holte den Schlüssel ab. Auch mit dem Wasser und der Heizung hatten wir ein (kurzes) Problem. Wir haben Ihnen dann eine Mail geschickt, und innerhalb kürzester Zeit wurde wieder von sehr netten kompetenten Mitarbeitern Abhilfe geschaffen. Wir konnten es gar nicht glauben, wie wunderbar, alles bei Ihnen organisiert ist.
Wir hatten somit Urlaub von der ersten bis zur letzten Minute. Dafür möchte ich mich noch einmal herzlich bedanken. Wir zehren immer noch davon. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren Dank an Ihre Mitarbeiter in Dänemark weiter leiten würden.
Vielen Dank, Ihnen viel Kraft und alles Gute für Ihre Arbeit,
mit freundlichen Grüßen,
C.S.“
Bernd Muckenschnabel
“Landlust” neues Phänomen in der Medienlandschaft
Das Phänomen Landlust in Deutschland
Zwar ist die Zeitschrift “Landlust” nicht mehr ganz neu, doch ist sie geradezu eine Speerspitze für eine neue Welle von Zeitschriften geworden. Alle beschäftigen sich mit dem Leben auf dem Lande, ein Phänomen, das für Deutschland geradezu neuartig ist. Bisher war der Trend auf Sylt, die feinen Orte und die feine Gesellschaft, vor allem aber in das Ausland absolut dominierend. Die Beschäftigung mit dem Leben im eigenen Land oder sogar auf das Landleben war bis vor nur wenigen Jahren geradezu verpönt.
Den Begriff “Trend” für dieses Phänomen zu wählen ist zu einfach und zu oberflächlich. Trends kommen und gehen. Jeder Trend hat einen Anti-Trend. Es handelt sich ganz offensichtlich um mehr als nur einen Trend. Vielleicht ist es so etwas wie der Ausdruck dafür, dass die Deutschen sich wieder mit ihrer bisher verpönten und verachteten Heimat aussöhnen. Ein untergründiges, vielleicht sogar noch unbewusstes Phänomen im Unterbewusstsein der Deutschen. Ab und zu bricht sich dieses Phänomen wie ein ausbrechender Vulkan an die Oberfläche. Letztmalig während der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland. Obwohl damals Deutschland nicht gewann, machte sich eine einzigartige Lebensfreude explosionsartig breit und zerstörte die zehnjährige Phase der Depression und Krise.
Diese Zeitschrift verdient es gelesen zu werden. Sie hebt sich ab von dieser oberflächlichen Bilderbuch- Landlebenromantik. Echte Hinwendung und Suche nach Authentizität, wirkliche Erfahrungen auf dem Lande, Dinge die das Leben schön machen und uns die Natur so nahe bringen.
“Landlust” ist nicht nur eine erfolgreiche Zeitschrift. Sie ist auch ein Zeichen für den Wandel, der im Bewusstsein der Deutschen vor sich geht. Das der “Stern” in einer seiner letzten Nummern auf der Vorseite diesem Phänomen einen neuen Ausdruck gibt “Die neue Lust auf Deutschland” ist nur ein weiteres Kennzeichen dieses Umschwunges im Denken. Der “Stern” meint damit, dass neue Interesse an Urlaub in Deutschland. Das merken auch wir bei NOVASOL. Die Nachfrage nach Ferienhäusern in Deutschland ist bei NOVASOL in den letzten 3 Jahren mit durchschnittlich 12% gestiegen.
Mit freundlichen Grüßen,
Bernd Muckenschnabel
Ferienhausurlaub in der Türkei
Beobachtungen an der türkischen Küste…
Von meinen Kollegen in England werde ich immer wieder befragt, wie wir den Ferienhaustourismus in der Türkei einschätzen. Ich muss gestehen, dass ich persönlich ein großer Anhänger bin in der Türkei in einem Ferienhaus oder einer Villa Urlaub zu machen. Persönlich habe ich dies bereits vor mehr als 25 Jahren mit meiner Frau in einem kleinen Fischerort an der Ägäis ausprobiert. Damals war dies noch für deutsche Touristen völlig unbekannt. Wir fuhren mit unserem Auto durch ganz Europa 3 – 4 Tage lang. Als wir dort Urlaub machten, lernten wir die türkische Gastfreundlichkeit kennen. Wir verliebten uns schnell in dieses Land. In diesem kleinen Fischerdorf trafen wir aber kaum deutsche Urlauber. Schon damals wunderten wir uns ein bisschen darüber.
Als wir vor 2 Jahren wieder in der Türkei eine Villa mieteten, diesmal an der lykischen Küste zwischen Bodrum und Kac`, da viel mir erneut auf wie deutlich die Unterschiede der Reisegewohnheiten in Europa noch sind. In dem kleinen Fischerort in dem wir in einer luxuriösen Villa wohnten, deren Ausstattung und Lage nur mit den feinsten Adressen an der französischen Riviera zu vergleichen sind, fanden sich wunderbare Restaurants, aber fast kaum deutsche Urlauber. Wir trafen dagegen viele Engländer, Holländer und ein paar Skandinavier. Ein türkischer Gastwirt sprach mich auf Deutsch an und klagte mir sein Leid. Er habe Jahre in Deutschland gearbeitet und hier ein schönes Geschäft mit vielen Kunstgegenständen eröffnet, aber er trifft nur selten deutsche Urlauber. Er versteht das nicht…
Die Infrastruktur kann es auch nicht sein. Die Straßen direkt an der Küste führen bis nach Antalya und sind nicht nur meist neu gebaut, sondern ein wunderbares Erlebnis für sich selbst. Unsere Kinder genossen den Urlaub. Wir nutzten ausgiebig unseren eigenen Swimmingpool. Unsere Aussicht auf das Meer und die Berge im Hintergrund waren wie ein Traum. Manchmal legten wir uns auf die Terrasse und glaubten wir seien im Paradies. Unsere Schwiegereltern kamen mit dem Flugzeug nachgereist und waren absolut begeistert – das hatten sie nicht erwartet.
Trotzdem – keine deutschen Urlauber. Bei einem Abstecher nach Antalya bemerkten wir wo die Deutschen waren. Die gesamte Küste war bis weit in den Süden total überschwemmt von deutschen Gästen und jetzt auch vielen russischen Urlaubern. Wahre Zentren des Massentourismus mit all seinen Auswüchsen.
Wir wunderten uns aber warum die Engländer zwar auch hier zu treffen waren, nicht aber Deutsche in einer der Villen in den romantischen Fischerdörfern?
Kann es sein, dass die Engländer sich im nichteuropäischen Ausland aus ihrer Tradition heraus freier bewegen und fühlen als wir Deutsche? Kann es sein, dass uns Deutsche untergründige Ängste plagen, mit denen die Engländer selbstverständlicher oder auch selbstbewusster umgehen können? Irgendetwas muss es sein!
Jedenfalls trafen wir auf dem Flughafen eine Reisegruppe von Neckermann, die völlig überrascht waren, als wir auf ihre Frage in welchen Hotel wir wohnten antworteten: In keinem! Wir haben eine Villa mit eigenem Pool gemietet. Eine Frau aus Hamburg war völlig fasziniert von dieser Idee und „wusste nicht, dass es so etwas gab“. Sie wollte unbedingt unsere Adresse. Später buchte sie bei NOVASOL ein ähnliches Ferienhaus – an der Ägäis.
Bernd Muckenschnabel
Ferienhausportale
Was ist der Unterschied zwischen einen Ferienhausanbieter wie NOVASOL und einem sogenannten Ferienhausportal?
Neulich musste ich wieder eine Annonce in der Zeitung lesen, wie sich ein Internetportal „mit 80.000 Ferienhäusern“ als „größter Anbieter von Ferienhäusern“ aufblähte. Alle Kollegen in der Branche empört immer wieder diese Unverfrorenheit mit der sich Internetportale in der Öffentlichkeit präsentieren. Dies zielt ganz offensichtlich darauf potenzielle Kunden zu täuschen.
Man sollte diese Portale einmal fragen: Habt ihr jedes Haus kontrolliert? Habt ihr die Hauseigentümer beraten, wie ein Ferienhaus ausgestattet sein muss? Habt ihr die Hauseigentümer über eventuelle juristische Problemstellungen aufgeklärt? Gebt ihr den Haueigentümern irgendwelchen Service? Gebt ihr den Kunden irgendwelchen Service vor Ort? Gebt ihr den Haueeigentümern irgendwelche Sicherungen im Fall von Ausfall von Kunden? Bearbeitet ihr irgendwelche Reklamationen im Fall von Problemen die den Hauseigentümer oder den Kunden betreffen? Nein – nichts von alledem!
Die Portale und zunehmend auch andere Ferienhausvermittler verlinken über das Internet nur verschiedene Hauseigentümer oder aber auch Ferienhausanbieter und nennen sich dann selber „Ferienhausanbieter“.
Das Beste ist, dass einige Portale sogar den Häusern ganz andere Nummern geben, so dass der Kunde nicht mehr sein Haus identifizieren kann, von welchen Ferienhausunternehmen es eigentlich herkommt.
Da wird das Ferienhausangebot mit einem anderen in einer Linie aufgestellt. Das eine Unternehmen erfüllt seine Sorgfaltspflicht und kontrolliert das Haus. Das andere aber hat das Haus nicht einmal gesehen. Theoretisch muss es nicht einmal existieren.
Ganz offensichtlich wird der Konsument damit hinters Licht geführt. Die Medien werden natürlich auch noch entsprechend bearbeitet. Bereitwillig titulieren namhafte Zeitungen diese virtuellen Bluffnummern als „Ferienhausanbieter“.
Natürlich kann solch ein Portal auch seine Vorteile haben. Nur sollte es nicht versuchen den Kunden oder den Hauseigentümer zu täuschen.
Manch einer glaubt auch, dass er über das Portal zumindest das gleiche Angebot erhält wie bei dem normalen Ferienhausanbieter. Auch das stimmt nicht ganz. Zwar zahlt er meist den gleichen Preis, doch werden viele Vorteile zum Beispiel von NOVASOL nicht direkt an den Kunden weiter gegeben. Das liegt oft an der Technik. Andere interessieren sich nicht für die Feinheiten in unserem Gewerbe.
Der Beratungsservice wird fast auf null reduziert oder in irgendwelche Callcenter irgendwohin delegiert.
Und wenn es dann zu irgendwelchen Missverständnissen oder Reklamationen kommt – dann waschen sich die Portale wieder in Unschuld – und leiten die Angelegenheit an 3. weiter.
Damit der Kunde nicht an den falschen gerät, lohnt es sich schon genau nach zu schauen, was eigentlich hinter den virtuellen Ferienhausangeboten steckt.
Bernd Muckenschnabel
“Alle lieben Kroatien”
Eine bekannte Boulevardzeitung Deutschlands hat so seinen Artikel überschrieben. Recht hat sie nicht immer. Aber in diesem Fall wohl doch. Nicht nur Tito hat damals die Prominenten aus der ganzen Welt auf “seine Insel” Brioni gezogen. Auch bekannte Schauspieler hatten schon vor vielen Jahren die Küste Kroatiens entdeckt. Sophia Loren, Gina Lolobridjida, und und und besuchten Tito auf Brioni. Danach aber suchten sie sich selbst eine Villa am Meer.
Heute zieht es auch eine Menge andere Prominente aus Europa und den USA an die authentischen Landschaften und Orte der kroatischen Adriaküste. Michal Douglas hat hier schon seinen Urlaub genossen und kommt immer wieder.
NOVASOL hat in Kroatien vier Servicebüros erreichtet. Hier wird unseren Hauseigentümern und unsere Gästen geholfen. Mladen Gobin, als Chef für NOVASOL- Kroatien hat eine Organisation in ganz Kroatien aufgebaut, um die besten Ferienhäuser und den besten Service landesweit zu gewährleisten.
In den letzten Jahren haben wir jedes Jahr eine Anzahl von Journalisten auf Besuch gehabt. Alle konnten sich von der Qualität und von der Attraktivität unseres Angebotes überzeugen. Einige Journalisten buchten sogar selbst sobald sie nach Hause kamen.
Noch immer ist der Ferienhaustourismus in Kroatien ein sehr zerstreuter Markt mit vielen Unsicherheiten und Begriffsverwirrungen. Eine Ferienwohnung wird schnell zum Ferienhaus, eine Wohnung wird schnell zu einem Zimmer. Nicht immer verbirgt sich dahinter eine böse Absicht. Aber viele Urlauber wurden dadurch schon enttäuscht. NOVASOL hat deshalb klare Kriterien und Standards eingeführt. Heute ist es uns gelungen das größte und beste Kroatien-Ferienhausprodukt an zu bieten.


